Archiv | April, 2014

…wenn Solidarität Reichhaltigkeit schafft!

9 Apr

Unter dem Moto „So lange wir Monsanto nicht von unseren Tellern verbannen, können wir Monsanto auch nicht aus Lateinamerika vertreiben“, ist aus einer kleinen Inititive von Kleinbauern und bewussten Konsumenten ein ganzes Netzwerk entstanden. Es gelangen qualtitativ hochwertigen Bioprodukte, auf direktem Weg, ohne Zwischenhändler direkt von Produzenten zum Konsumenten. Fairer Handel von Produkten, wie man sie im konventionellen Handel nicht findet. Nach knapp drei Jahren Ameisenarbeit  beherbergt das Netzwerk fast hundert Bio-Kleinbauern-Familien und tausende glückliche Konsumenten und  wird zum Teil der konstruktiven Antworten auf die Monokultur und die Ausbreitung von Gen-Food,  zum lebendem Beispiel von Wegen, die zum Wandel beizutragen, Bewusstsein, Alternativen und Nchhaltigkeit schaffen d.h. vielen Kleinbauern eine Existenzgrundlage bewart, mit der sie ihre Identität leben und ihnen ein würdiges Einkommen sichert, keine Umweltverschmutzung verursacht und vielen Menschen in den Grossstädten den Zugang zu gesunden Lebensmitteln ermöglicht .  Auf beiden Seiten  multiplizieren sich die Teilnehmer.  Es ist eine Einladung Teil zu werden, sich zu vernetzen, sich zu begleiten, solidarisch zu sein und gemeinsam zu gewinnen und zu wachsen.

Hier nun ein paar Eindrücke von der letzten, alle zwei Monate stattfinden, Lieferung.

Hochsommer, eine Lagerhalle am Stadtrand, abends um acht treffen die erst „Jungs“ ein. und bald darauf treffen die ersten Lastwagen, aus fünf verschiedenen Regionen des Landes, mit den Waren ein, das Abladen beginnt. Eigentlich hätte alles schon eine Woche vorher stattfinden sollen, aber  durch den anhaltenden Regen hatten sich einige Ernten verzögert.

Ich treffe erst am nächsten Morgen ein, als alles bereits abgeladen und mehr oder weniger sortiert  ist.

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Zwei Wochen zuvor wurden die Listen eingereicht auf denen jeder einträgt welche Produkte und welche Menge er möchte, bezahlt wird vorher. Es gibt 20 kleinere Knotenpunkte in Cordoba, jeder wird von einem routiuerendem Koordinador betreut, der nun dafür sorgt, dass alle in seinem Bezirk bestellten Produkte auch dort hingelangen, wo sie direkt von den Konsumenten abgeholt werden.

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Listen über Listen, Kreuzchen suchen und die Säcke überprüfen. Es hört sich kaotisch an, es ist kaotisch und funktioniert dennoch wunderbar.

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